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Promotion Promotion zum Dr. agr. an der Universität Gießen

Thema: „Energieerzeugung in landwirtschaftlichen Biogasanlagen:
Potenziale und Grenzen“

DEUKER A. (2013) Energieerzeugung in landwirtschaftlichen Biogasanlagen: Potenziale und Grenzen. Sustainable biogas production in agriculture - potential and limitations. Includung three journal articles. Verlag Dr. Köster, Berlin. ISBN: 978 - 3 - 89574 - 824 - 0

Mitarbeit im Verbundprojekt (Universität Giessen):
Nanofasern als neuartige Träger für flüchtige Signalstoffe zur biotechnischen Regulierung von Schadinsekten im integrierten und ökologischen Landbau


Untersuchungen zur Verbreitung des westlichen Maiswurzelbohrers in Deutschland 2007 und 2008
 
in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. HE Hummel (
Professur für organischen Landbau, Universität Gießen), Erstellung von Ergebnisbrichten.



Mitarbeit an der

Professur für organischen Landbau Universität Gießen,

als wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Thema:

Auswirkungen der Fermentation biogener Rückstände in Biogasanlagen auf Flächenproduktivität und Nachhaltigkeit in einer viehaltenden Fruchtfolge des ökologischen Landbaus

Ich untersuche vor allem Nährstoffflüsse bei Einsatz der Biogastechnologie im organischen Landbau und deren Einfluss auf Umwelt und Pflanzenernährung.



Diplomarbeit:
Auf der Estación Experimental Chaco Central im Westen Paraguays wurden Versuche zur Nahrungsmittel- und Saatgutlagerung im Rahmen eines Armuts- bekämpfungsprogramms für die indianische Urbevölkerung durchgeführt. Es wurden Bohnen, Mais und Erdnüsse (mit und ohne Schale) in Fässern und Säcken gelagert.
Folgende Konservierungsmethoden wurden hier verglichen:
− Behandlung mit Phosphin, Asche, Rizinusöl, Erdnußöl, Rizinuskernen, Pfeffer, Sand, Ausräuchern über Bohnenschalen
Es wurden die nachfolgende Parameter erfaßt:
− Befall (durch Insekten und Pilz); Gutfeuchte; Tausendkorngewicht; Keimfähigkeit; Freie Fettsäuren; Aflatoxin (bei Erdnüssen); Temperatur und Luftfeuchte
Mit der Zielgruppe, der indianischen Bevölkerung, wurde eine sensorische Prüfung der
gelagerten Nahrungsmittel vorgenommen, und es wurde eine Gesamtanalyse und eine
Bestimmung der Schadinsekten durchgeführt.
Bei den Bohnen und Mais schnitt die Lagerung in Fässern besser ab, als die in Säcken. Bei den Behandlungen war kein deutlicher Effekt festzustellen, da eine unbehandelte
Kontrollprobe besser abschloß als die meisten behandelten Proben. Bei der Lagerung von Bohnen in Säcken empfiehlt sich die Behandlung mit 8 ml / kg Erdnußöl oder das
Ausräuchern. Stehen bei Mais keine Fässer zur Verfügung hat sich eine Behandlung mit 8 ml / kg Öl, Asche (1:2) oder Sand bewährt. Erdnüsse sollten am besten mit Schale gelagert werden, da sich so der Befall durch Insekten geringer halten läßt, als bei der Lagerung von Erdnußkernen. Hier weisen die Behandlungen mit Erdnußöl und Asche (1:9) die besten Ergebnisse auf. Eine Variante die Lagerraum und Kosten für Fässer spart, ist das Lagern von ausgeräucherten Erdnußkernen. Die Befallswerte sind hier nicht wesentlich schlechter als bei vergleichbaren Verfahren mit ungeschälten Erdnüssen. Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem optisch erkennbaren Pilzbefall und den Aflatoxinwerten hergestellt werden.
Das gleiche gilt für die im Versuch gemessene Gutfeuchte und den Insektenbefall.


Kontakt:
Arno Deuker
a-deuker@green-ideas.eu
+49 174 3875079